{"id":78,"date":"2019-06-15T15:26:39","date_gmt":"2019-06-15T13:26:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wiesengrund-hamberg.de\/wordpress\/?page_id=78"},"modified":"2025-08-03T15:53:59","modified_gmt":"2025-08-03T13:53:59","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wiesengrund-hamberg.de\/wordpress\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><br>Der Sch\u00fctzenverein &#8222;Wiesengrund&#8220; Hamberg blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zur\u00fcck, die am 19. Februar 1951 im Gasthaus Karl ihren Anfang nahm. Dort fanden sich 17 engagierte Gr\u00fcndungsmitglieder zusammen, um den Verein aus der Taufe zu heben. Die erste Vorstandschaft setzte sich zusammen aus dem 1. Sch\u00fctzenmeister Georg Lenz, dem 2. Sch\u00fctzenmeister Karl Gabler, Kassier Josef Seitz sowie Schriftf\u00fchrer Anton Geitner. Die Amtsdauer betrug zun\u00e4chst ein Jahr, der Mitgliedsbeitrag lag bei 1,20 Mark und wurde in monatlichen Raten von 10 Pfennig eingezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Beginn des sportlichen Vereinslebens war von finanziellen Engp\u00e4ssen gepr\u00e4gt. Kurz nach der W\u00e4hrungsreform fehlten die Mittel, und die ersten Luftgewehre mussten auf Kredit angeschafft werden. Trotzdem wurde mit gro\u00dfer Begeisterung trainiert und geschossen. Der erste Sch\u00fctzenk\u00f6nig war Josef Seitz. Neben sportlichen Wettbewerben, die anfangs noch im Freien stattfanden, pflegte man auch die Geselligkeit: Kaffeekr\u00e4nzchen, Bunte Abende, Mait\u00e4nze, Silvesterfeiern und Sch\u00fctzenb\u00e4lle mit eigener Vereinskapelle sorgten f\u00fcr ein lebendiges Miteinander. Einen bedeutenden Beitrag zur Vereinskasse leisteten Theaterauff\u00fchrungen, die bis 1978 rund 100 Mal, teils auch ausw\u00e4rts, mit gro\u00dfem Erfolg stattfanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein fr\u00fcher H\u00f6hepunkt war 1954 die Fahnenweihe, begleitet von einem Preisschie\u00dfen und einem Sch\u00fctzenfest. Die Vereinsfahne kostete 920 Mark und wurde durch private Darlehen der Mitglieder finanziert. 1956 unternahm man den ersten zweit\u00e4gigen Ausflug an den Bodensee \u2013 der Beginn einer bis heute gepflegten Tradition. 1957 konnte der Verein sechs Schie\u00dfst\u00e4nde im neu erbauten Vereinslokal in Betrieb nehmen, was die sportlichen Bedingungen erheblich verbesserte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1960 wechselte man vom Donaugau in den Juragau unter der Leitung von Gustav Reichenauer. 1962 nahm der Verein erstmals an einem Rundenwettkampf teil, und 1966 richtete man mit gro\u00dfer Beteiligung (603 Sch\u00fctzen) ein Gauschie\u00dfen aus, das als neuer Rekord in die Geschichte einging. Die Mitgliederzahl \u00fcberschritt bald die 100er-Marke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere gro\u00dfe Ereignisse waren das 20-j\u00e4hrige Jubil\u00e4umsschie\u00dfen 1971, das Gauschie\u00dfen 1976 (681 Teilnehmer), das Gaupokalschie\u00dfen 1986 (ebenfalls Rekord), das Gauschie\u00dfen 1989 mit Er\u00f6ffnung der neuen Schie\u00dfst\u00e4nde sowie das Gaupokalschie\u00dfen 1991 und das Jubil\u00e4umsschie\u00dfen 1996 zum 45-j\u00e4hrigen Bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verein war auch au\u00dferhalb Hambergs aktiv, beteiligte sich an zahlreichen Festen und \u00fcbernahm Patenschaften, z.B. in Langenthonhausen, Kollersried, Da\u00dfwang und Jachenhausen. 1972 wurde der Mitgliedsbeitrag erstmals per Bankeinzug erhoben. In diesem Jahr trat Norbert Fr\u00fchwald die Nachfolge von GSM Reichenauer an. 1975 wurde die Amtszeit der Vorstandschaft auf vier Jahre verl\u00e4ngert. Auch eine Wanderabteilung und eine Fu\u00dfballmannschaft, die mehrere Turniersiege errang, bereicherten das Vereinsleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1980 fand erneut eine Christbaumversteigerung statt, 1983 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. Seit 1984 dominiert der Verein regelm\u00e4\u00dfig die Gemeindepokalschie\u00dfen. 1986 entstand in Eigenleistung eine neue Schie\u00dfanlage mit 17 St\u00e4nden, die bis 2000 f\u00fcr die Gaumeisterschaften genutzt wurde. 1987 wurde Andreas Wolf erster Jugendk\u00f6nig, 1994 Claudia Wolf erste Damenk\u00f6nigin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1990 stieg man in die Bezirksliga auf, 1991 wurde der Kinderfasching eingef\u00fchrt, 1992 das Maibaumaufstellen und Gartenfest wiederbelebt. Ein Jugendzeltlager f\u00f6rdert seither den Nachwuchs, der Mitgliederstand \u00fcberstieg 200, der Beitrag betrug 30 DM.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vereinsf\u00fchrung \u00fcbernahmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Georg Lenz (1951\u20131953)<\/li>\n\n\n\n<li>Josef Seitz (1954\u20131962)<\/li>\n\n\n\n<li>Josef Ferstl (1963\u20131964)<\/li>\n\n\n\n<li>Ludwig Wolf (1965\u20131980)<\/li>\n\n\n\n<li>Alfred Rackl (1981\u20131985)<\/li>\n\n\n\n<li>Ludwig Wolf (1986\u20131993)<\/li>\n\n\n\n<li>Werner Wolf (1994\u20132017)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Traditionelle Schie\u00dfveranstaltungen wie das Oster-, Wei\u00dfwurst-, Weihnachts- und K\u00f6nigsschie\u00dfen erfreuen sich weiterhin gro\u00dfer Beliebtheit. Schnupperschie\u00dfen dienen der Nachwuchsf\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz vieler privater Gewehre stehen rund 15 vereinseigene Luftgewehre und drei Luftpistolen zur Verf\u00fcgung. Die Auswertung erfolgt modern \u00fcber die DISAG RM 3 und PC.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Meilenstein war das Gauschie\u00dfen mit dem 50-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfest 2001 inklusive der restaurierten Fahnenweihe. Auch das 60-j\u00e4hrige Bestehen wurde 2011 mit einem Gauschie\u00dfen gefeiert. 2012 modernisierte man mit einer elektronischen Schie\u00dfanlage der Fa. Disag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonderer H\u00f6hepunkt war 2015 die Teilnahme am Trachten- und Sch\u00fctzenzug des Oktoberfestes. <br><br>2018 \u00fcbergab Werner Wolf nach 24 Jahren das Amt an Monika Precht.<br><br>Erstmalig in der Vereinsgeschichte wurde 2018 mit Kaylee Watson ein Vereinsmitglied Deutscher Meister.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2019 gelang der ersten Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksoberliga S\u00fcd A.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktuell bereitet sich der Verein auf das gro\u00dfe 75-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest im Jahr 2026 und dem damit verbundenen Gauschie\u00dfen vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sch\u00fctzenverein &#8222;Wiesengrund&#8220; Hamberg blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zur\u00fcck, die am 19. Februar 1951 im Gasthaus Karl ihren Anfang nahm. 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